Johann Gottlieb Naumann – Der sächsische Mozart

Projektbeschreibung | Ein Projekt zum Jubiläumsjahr 2029 „1100 Jahre SachsenSo geht sächsisch

Johann Gottlieb Naumann war weit mehr als ein sächsischer Hofkomponist seiner Zeit. Als Hofkapellmeister, Opernkomponist und europäisch vernetzter Musiker prägte er den musikalischen Ruf Dresdens nachhaltig. Das filmische Porträt macht seine Welt dort erfahrbar, wo sie entstanden ist – in den Kirchen, Archiven, Bühnen und Stadtlandschaften Dresdens. Durch die Verbindung von authentischen Erinnerungsorten, historischen Quellen und seiner Musik entsteht ein sinnliches Zeitbild, das Naumann als einen der großen Klanggestalter der sächsischen Residenz neu entdecken lässt. Der Film versteht sich nicht als klassische Biografie, sondern als musikalische Spurensuche. Dresden wird dabei zum eigentlichen Protagonisten. Die Kamera entdeckt Orte, an denen Naumann lebte, arbeitete und musizierte. Dies können sein: Grabstätte, Wohnorte, Hofkirche, Archive, Handschriften in der Staatsbibliothek. Historische Dokumente treten mit heutigen Bildern in Dialog. Seine Musik bildet die emotionale Ebene und verbindet Vergangenheit und Gegenwart. Nicht die Vollständigkeit der Lebensgeschichte steht im Mittelpunkt, sondern die Frage: Wie klingt Dresden durch Johann Gottlieb Naumann? Die Zielgruppen sind dabei: kulturhistorisch interessiertes Publikum, Besucher Dresdens, Musikliebhaber, Konzertbesucher, Museumsgäste, Studierende der Musik- und Kulturgeschichte sowie Bildungseinrichtungen, besonders Sachsens Schulen für den Musikunterricht, die über die Social-Media-Kanäle und YouTube erreicht werden.